Valentino Rossi kann doch noch gewinnen. Nach einer langen Durststrecke von neun WM-Läufen ohne Sieg hat der Italiener den Grand Prix von China in der MotoGP-Klasse für sich entschieden. Rossi verwies damit auf dem Shanghai International Circuit Daniel Pedrosa (Honda) und Weltmeister Casey Stoner (Ducati) auf die Plätze.
Der MotoGP-Rookie Jorge Lorenzo (Yamaha) gewann am Wochenende den Großen Preis von Portugal vor seinem spanischen Landsmann Dani Pedrosa (Honda) und dem Italiener Valentino Rossi (Yamaha). Die beiden Spanier liegen nun in der Gesamtwertung punktgleich (61) vor Rossi, der mit 47 Punkten Rang drei belegt.
Beim Start rechneten alle mit einem Regenrennen, nachdem es in der Aufwärm-Runde leichter Niederschlag einsetzte. Doch die feuchten Gedanken waren unbegründet, denn nach dem Start blieb es während der 28 Runden in Estoril trocken. weiterlesen »
Beim MotoGP findet am Wochenende der dritte WM-Lauf in Portugal statt. Dieses Jahr deutet in Estoril alles auf einen packenden Vierkampf hin. Neben Weltmeister Casey Stoner sind auch Vorjahressieger Valentino Rossi, der WM-Führende Dani Pedrosa und Newcomer Jorge Lorenzo die Hauptprotagonisten, bei dieser Motorrad-Show.
Dani Pedrosa hat den MotoGP von Spanien vor dem Italiener Valentino Rossi und seinem spanischen Landsmann Jorge Lorenzo gewonnen. Der Honda-Pilot, der in der Qualifikation den zweiten Startplatz herausfuhr, zeigte auf dem Circuit Permanente de Jerez ein hervorragendes Rennen.
Der Vizeweltmeister Pedrosa, der letztes Jahr in Jerez Zweiter vor Rossi wurde, ging nach dem Start aus der ersten Reihe gleich an die Spitze des Feldes. Diese Position sollte der Spanier bis zum Ziel auch nicht mehr abgeben. Rossi kam dagegen erst als Sechster aus der ersten Kurve und musste sich auf seiner Lieblingsstrecke Platz um Platz nach vorne arbeiten. Aber nach Runde 3 positionierte sich der Italiener dann unmittelbar hinter dem späteren Gewinner von Jerez, der kontinuierlich seinen Vorsprung ausbauen konnte. weiterlesen »
Beim MotoGP-Rennen von Jerez hat der Spanier Jorge Lorenzo (Yamaha) das Qualifying dominiert und startet somit heute von der Pole. Der Weltmeister Casey Stoner hatte lange Zeit mit Abstimmungsproblemen an seiner Ducati zu kämpfen und geht vom siebten Platz ins Rennen.
Am kommenden Wochenende wird der zweite MotoGP im andalusischen Jerez ausgetragen. Seit 1987 werden auf der spanischen Traditionsstrecke Rennen gefahren. Hier eine kleine Vorstellung der Schleife, auf der letztes Jahr der Italiener Valentino Rossi gewann und sein Teamkollege Jorge Lorenzo zuhause ist.
Im Jahre 1986 wurde die Rennstrecke im Hinterland Andalusiens erbaut. Ein Jahr später wurde dort der erste Grand Prix ausgetragen. Bekannt ist das in einer Senke liegende Stadt auch durch seinen Sherry und Brandy. Jerez ist in eine traumhafte Umgebung eingebettet, wo die Fahrer dauerhaft gutes Wetter vorfinden. Bei den jährlichen Grand Prix’s finden ungefähr 250.000 Zuschauer den Weg zum Gran Premio de Espana. Die Teams fühlen sich in Jerez sehr wohl, so dass sie dort auch regelmäßig Tests durchführen.
Titelverteidiger Casey Stoner siegte zum Auftakt der MotoGP-Saison beim Nachtrennen von Katar. Wie schon im Vorjahr könnte der Sieg im ersten Rennen die Basis für einen späteren Weltmeistertitel sein.
Ein ganz besonderer Schachzug verhalf dem sympathischen Australier zum ersten Saisonerfolg. Er verwendete im Rennen
die Reifen der vergangenen Saison, die sich optimaler auf die kalten Temperaturen einstellen konnten. Kalten Temperaturen in Katar? Ja, da diesmal das Rennen nicht zur Tageszeit mit 45 Grad, sondern in der Nacht mit rund 15 Grad ausgetragen wurde, war der Wechsel durchaus sinnvoll und führte letztendlich zum Erfolg.
Für Casey Stoner aus dem Ducati Marlboro Team war es der 18. Grand Prix-Sieg im 96. Rennen. Dahinter folgten Platz 2 Jorge Lorenzo auf Yamaha und auf Platz 3 Dani Pedrosa auf Honda. Damit waren alle drei großen Motorrad-Hersteller auf dem Treppchen vertreten. Der große Favorit und die schillerndste Figur der MotoGP, Valentino Rossi, musste sich mit 13 Sekunden Rückstand mit dem 5. Platz begnügen.
Am Ende des Monats gastiert die MotoGP im spanischen Jerez. Bis dahin hat Valentino Rossi seinen Ingenieuren erst einmal Analysearbeit verordnet. Aber auch alle anderen Konkurrenten werden versuchen Boden auf Casey Stoner gut zu machen.
Im Wüstenstaat Katar wird an diesem Wochenende der Auftakt zur Motorrad-Weltmeisterschaft 2008 sein. Schon zum zweiten Mal ist das kleine Land am Persischen Golf Austragungsort der Moto GP. Erstmals bei Nacht werden die Motorrad-Piloten in die neue Saison starten. Toppfavorit ist der Australier Casey Stoner, der letztes Jahr hier auch gewann.
Durch die diesjährige Premiere bei Nacht ist es natürlich notwendig, die Rennstrecke richtig auszuleuchten. Und weil es den Öl-Milliardären bekanntlich nicht am Geld fehlt, werden sie für reichlich Licht beim Saisonauftakt sorgen - 600 Lampen mit 250, 1500 und 2500 Watt starken Glühbirnen sollen den Kurs ausleuchten. Um dieses Lichtspektakel zu realisieren, werden Generatoren mit einer Gesamtleistung von 13 Megawatt, die die benötigten 5,4 Millionen Watt produzieren, angeschlossen. Die Strahler sind an 1000 verschiedenen Stellen in einer Höhe zwischen 3 und 36 Metern montiert worden.
Nach Ansicht des besten deutschen Piloten der letzten Jahre Steve Jenkner (Ducati), wird der alte Weltmeister in dieser Saison auch der neue Champion sein. In einem Eurosport-Interview meinte der 31-Jährige dazu: “Stoner wird das Rennen um die Weltmeisterschaft für sich entscheiden, davon gehe ich aus.” Mal sehen ob er am Ende Recht behalten wird.
Am kommenden Wochenende eröffnen die Motorrad-Giganten beim Moto Grand Prix in Katar wieder den Kampf um die Weltmeisterschaftskrone. Hier eine kleine Vorstellung der größten Favoriten:

Valentino Rossi, das Pendant zu Michael Schumacher und siebenfache Weltmeister, hat sich wohl mit der italienischen Steuerbehörde auf eine Lösung für die mutmaßliche Steuerhinterziehung geeinigt.
Letztes Jahr wurde der Italiener vom Finanzamt darauf hingewiesen zwischen den Jahren 2000 und 2004 etwa 60 Millionen Euro nicht versteuert zu haben, zumindest nicht in Italien. Da er sich zwar ein Domizil in London zugelegt hätte, aber sein Lebensmittelpunkt trotzdem in Italien geblieben sei.
Nun soll Rossi, immerhin vierfacher MotoGP-Champion 20 Millionen an den Fiskus überweisen um die Sache ungeschehen zu machen. “Ich denke wirklich, es ist vorbei. Valentino wird 20 Millionen Euro zahlen. Und er wird lachen, gewinnen und es wieder so nehmen, wie es kommt - und Italien wird seine Heimat sein”, sagte Rossis Anwalt Lucio Monaco laut der Publikation Il Resto del Carlino.
Dabei galt der italienische Held in den Medien nie als Steuerhinterzieher, vielmehr als Opfer. In Deutschland würde wohl niemand auch nur ein gutes Haar an einen steuerhinterziehenden Sportler lasse, schließlich sind die Sportler Profis und müssen sich auch nicht selbst um ihren Papierkram kümmern. Doch im Land der Pizza, Pasta und Patronen / Mafia, ist das anders.
So erklärte Rossis Geschäftsberater Victor Uckmar : “Es ist ein Opfer, dass Rossi für seine Karriere gebracht hat. Er wollte die Ablenkung der Untersuchung nicht für ein Jahrzehnt weitergehen lassen. Wenn schon nicht wegen des Racing, dann hat er es getan, um seine Sorgen hinter sich zu lassen. Niemand kann sagen, er ist ein Steuerhinterzieher, denn wenn jemand in Europa wohnt und nicht in irgendeinem Steuerhimmel, dann bedeutet das, dass er nicht vor der italienischen Steuerbehörde fliehen will. Sagen wir, die Seite ist geschlossen.”
Am 12. Februar soll das letzte Meeting zur Klärung des Falls stattfinden. Viel Glück Herr Rossi, oder auch nicht.