Ben Spies – vom Superbike zum Moto GP

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Ben Spies fährt jetzt Moto GP. Der Rookie gibt in dieser Saison sein Vollzeitdebüt bei Monster Yamaha Tech3. Das erste Rennen in der Moto GP-Klasse in Katar beendete Spies auf Platz fünf.

Ben Spies wurde 2009 Weltmeister im Superbike und gibt in diesem Jahr sein Debüt in der Moto GP, der Königsklasse des Motorradrennsports. Gleich im ersten Rennen in Katar fuhr er auf Platz fünf und war nur vier Sekunden langsamer als Dauersieger Valentino Rossi.

Ben Spies fährt für Yamaha

Das Engagement bei Yamaha hat Ben Spies auch über die Superbike-WM hinaus verlängert und er scheint dabei sehr begeistert. „Ich möchte mich grundsätzlich bei Yamaha für das Vertrauen, das man ich mich gesetzt hat, bedanken. Yamaha hat mich königlich behandelt“, lobt er seinen Arbeitgeber.

Der 25jährige Texaner Spies hat sich für den Moto GP viel vorgenommen. „Ich hoffe, ich werde ein gutes Jahr haben und mein Ziel sind Platzierungen zwischen 6 und 8“, sagte er auf der Yamaha Homepage.

Von Ben Spies Leistungen ist auch Jeremy Burgess, Crew-Chief des neunfachen Moto GP Weltmeisters Valentino Rossi, überzeugt. „Wir wissen, dass Ben weiß wie man Rennen fährt“, sagte Burgess gegenüber einem Fachmagazin. „Es war nicht zu übersehen, wie er sich letztes Jahr seinen Weg durch Europa gebahnt hat, auf Strecken, die er vorher noch nie gefahren war und obwohl er 80 Punkte Rückstand hatte, gab er nie auf.“

Spies erfolgreiches Debüt in Katar

Das sehr gute Ergebnis in Katar macht den Rookie Ben Spies jedoch nicht gleich zum Überflieger. Er selbst tritt auf die Euphoriebremse und stapelt erst einmal tief. „Es werden Strecken kommen, die ich mag und wo ich weiß, dass die Resultate besser sein können. Es wird Strecken geben, die ich noch nie zuvor gesehen habe und die Ergebnisse werden dort sicher nicht so gut sein, wie an anderen Saisonstationen“, prognostiziert er wohl nicht ganz zu Unrecht.

Das nächste Moto GP-Rennen wird am 2. Mai im spanischen Jerez stattfinden. Das reguläre zweite Rennen in Japan/ Motegi wurde auf Grund der Aschewolke über Europa auf den 3. Oktober verschoben.