Beliebte Tuningmaßnahmen im Check: das bringen sie

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Autotuning hat längst das Nischendasein verlassen und sich zu einem Massenmarkt entwickelt. Tuning-Enthusiasten geht es dabei nicht alleine um Performanceverbesserungen, sondern um den Spaß, den das Tüfteln am eigenen Auto bereitet. Die Tuningarten können sehr unterschiedlich sein und sorgen so für mehr Leistung, eine bessere Fahrdynamik, sportlicheres Aussehen oder niedrigeren Kraftstoffverbrauch.

Das Abgasanlagentuning

Das Hosenrohr muss großen Belastungen standhalten können, weswegen sich Edelstahl als Material empfiehlt. Edelstahl ist besonders langlebig, temperatur- und korrosionsbeständig. Die Abgase, die beim Gebrauch eines Turboladers entstehen, haben oftmals eine sehr hohe Temperatur, was schnell zu Lasten der Abgasanlage gehen kann. Beim Abgasanlagentuning lohnt es sich daher ein Edelstahlhosenrohr zu kaufen. Die Veränderungen an der Abgasanlage wirken sich auch direkt auf die Leistung des Fahrzeugs aus und sorgen für eine Drehmomentsteigerung und mehr Pferdestärken. Liebhaber schneller Autos erfreuen sich auch an dem Sound, der durch ein Abgasanlagentuning modifiziert werden kann. Nach einem Tuning ist es obligatorisch, eine Abgasuntersuchung vornehmen zu lassen, um sicherzustellen, dass beim nächsten Prüftermin keine Probleme entstehen.

Einige Tuningarten im Überblick:

Motor-Tuning
Beim Motortuning steht die Steigerung der Motorleistung im Vordergrund, weshalb diese Tuningart auch zum Performance-Tuning zählt. Die Motorleistung kann beispielsweise mit einem Turbolader gesteigert werden, der die Energie der Abgase nutzt und für wesentlich mehr Pferdestärken sorgt.

Fahrwerktuning
Zu den häufigsten Veränderungen beim Fahrwerktuning gehört die Tieferlegung, bei der das Fahrzeug durch den Austausch verschiedener Fahrzeugteile abgesenkt wird. Neben einem sportlicheren Aussehen sorgt die Tieferlegung für ein verbessertes Fahrgefühl, das besonders in Kurven spürbar wird. Ein Sportfahrwerk verbessert die Fahrdynamik und gewährleistet bei hoher Geschwindigkeit, dass das Auto in Kurven nicht schwankt.

Optisches Tuning
Zum optischen Tuning zählen jedwede Veränderungen, die die Optik des Fahrzeugs betreffen und diese in den Augen ihrer Besitzer verschönern. Darunter fallen edle Sportsitze, ein metallener Schaltknauf, LED-Beleuchtung, aber vor allem Anpassungen am Spoiler. Optisches Tuning zeugt von einem Wunsch nach mehr Individualität.

Eco-Tuning
In den letzten Jahren ist auch verstärkt das Eco-Tuning in Mode gekommen, dass den Kraftstoffverbrauch senkt, ohne dass die Motorleistung dafür Einbußen hinnehmen muss. Wer sein Auto auf diese Weise modifiziert, profitiert nicht nur in Zeiten gestiegener Kraftstoffpreise vom niedrigeren Verbrauch, sondern wird von einigen KFZ-Versicherungen zusätzlich mit speziellen Boni belohnt.

Längere Betriebsdauer, höhere Leistung

Tuning sorgt für nicht nur für eine gesteigerte Leistung des eigenen Fahrzeugs, sondern kann auch die Zuverlässigkeit erhöhen und für eine längere Betriebsdauer sorgen. Mit einem Eco-Tuning kann man den Kraftstoffverbrauch senken und auch bei der KFZ-Versicherung Geld sparen.

Foto: lassedesignen – Fotolia