Autowachs – Nur hilfreich für Leute mit zu viel Freizeit

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Ich war lange Zeit ein großer Freund von Autowachsen und habe auch darauf geachtet, nicht gleich das billigste Wachs im Laden zu kaufen, um meinen Nissan Primiera zu pflegen, aber mit der Zeit war der Frust doch größer als der Nutzen.

Manchmal waren es nur ein oder zwei Sommermonate, und schon hatte ich wieder unzählige Flecken und Unebenheiten im Lack. Hatte dann mal ein bisschen recherchiert und festgestellt, dass nahezu bei allen Wachsen der Hersteller rät, regelmäßig zu wachsen, also am besten sogar alle vier bis sechs Wochen. Doch die Zeit hat wohl kaum ein Autofreund.

Offensichtlich muss das Wachs nur einmal richtig heiß werden von außen und schon fängt es an unbemerkt zu schmelzen und all den Dreck einzubrennen, der draußen durch die Luft schwirrt. Gerade wer viel Autobahn fährt, wird davon ein Liedchen singen können.

Eine Alternative scheint mittlerweile die Lackversiegelung zu sein, die ich selbst noch nicht ausprobiert habe, aber von einem Bekannten mit einem Mazda 323 wärmstens empfohlen bekam. Diese wird wie eine einfache Politur auf den Wagen aufgetragen und wirkt wie eine Schutzschicht gegen all das, was den Lack sonst so gerne im Fahralltag verkratzt. Über Monate und sogar einen aggressiven Winter sind Bekannte schon auf diese Weise gekommen, ohne auch nur einmal wachsen zu müssen und ihr Wagen blitzt immer noch wie am ersten Tag.

Genau dies kann ich als Alternative zum Wachsen nur Wärmsten empfehlen, mein Wagen ist in wenigen Tagen auch endlich dran.

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