Audi in der DTM

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Nach dem Ausscheiden vom Opel-Werksteam nach Ende der Saison 2005 machten Mercedes und Audi den DTM-Sieger ganz unter sich aus. Mit dem letzten Titel von Timo Scheider herrscht nun eine Pattsituation.

Das Audi DTM-Team konnte damit die anfängliche Mercedes-Dominanz erfolgreich schwächen, sodass beide Teams nun je fünf Titel verzeichnen können. Besonders der diesjährige DTM-Sieg der Ingolstädter machte den Hattrick für Audi in der DTM komplett und sorgte für stolzgeschwellte Brüste, wenngleich die Fahrzeuge viele Teile einheitlich nutzen. So stammen die Reifen von Dunlop, das Getriebe von Xtrac oder Hewland, die Karbon-Bremsen von AP Racing oder die Elektronik von Bosch. Auch das Audi-Spoiler-Heck ist vorgeschrieben, genau wie das Pendant bei der DTM Mercedes C-Klasse.

Audi A4 DTM in der letzten Saison

Die Audi A4 DTM zeigten sich in der vergangenen Saison stark und gut vorbereitet; obwohl der Titel der Teamwertung mit glatten 100 Zählern klar an Salzgitter AMG Mercedes ging, gelang es den Timo Scheider erneut, seinen Abt Audi trotz weniger Siege auf Gewinnerkurs zu halten und für sein Audi Sport Team Abt 65 Punkte einzufahren. Erzrivale Gary Paffet brachte es mit 59 Punkten lediglich auf den zweiten Platz. Matthias Ekström und Martin Tomczyk, beide im Audi Sport Team Abt Sportsline, konnten sich den  fünften bzw. sechsten Gesamtrang hinter den Sternpiloten Paul di Resta und Bruno Spengler sichern.

Audi und die DTM 2010

Wie Piloten, Teams und Fans von dem unveränderten Reglement für die DTM 2010 profitieren, wird man sehen. Das ab dem 17. August 2009 eingetretene Verbot jeglicher Weiterentwicklung der Rennwagen soll Kosteneinsparungen ähnlich wie in der Formel 1 bewirken. Dies darf als Lockmittel für den Eintritt weiterer Teams angesehen werden. Die Motorsport-Chefs von Mercedes und Audi, Norbert Haug und Dr. Wolfgang Ullrich, sehen dem Entwicklungsstopp wie auch potentiellen neuen Gegnern allerding gelassen entgegen. DMSB-Präsident Torsten Johne erklärt die Regelung, die 2009er Wagen 2010 erneut antreten zu lassen, als einen idealen Weg Kosten zu sparen und zudem hochkarätigen Rennsport zu liefern.