Amerika-Experte Vettel 2016 mit begrenzten Möglichkeiten

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Austin – Selbst als Formel-1-Neuling musste Sebastian Vettel nicht so lange auf einen Sieg warten. Damals benötigte er 21 Rennen, ehe er zum ersten Mal überhaupt auf dem obersten Podestplatz jubeln konnte.

Als viermaliger Weltmeister und großer Hoffnungsträger für Ferrari absolvierte er nun schon 23 Grand Prix, ohne einen davon als Erster beendet zu haben.

Die zermürbende Serie dürfte unter normalen Umständen auch in Austin kaum zu beenden sein. Dabei liegt Vettel der Kurs. Sieger 2013, zweimal auf der Pole (2012 und 2013) und dazu dreimal die schnellste Rennrunde (2012, 2013 und 2014). Zudem hat nicht mal der bisherige dreimalige Austin-Gewinner Lewis Hamilton so viele Runden auf der 5,513 Kilometer langen Strecke angeführt wie Vettel.

Im ersten Ferrari-Jahr kam er auf Rang drei in dem Land, in dem er 2007 (Indianapolis) sein erstes Formel-1-Rennen bestritt und als Achter gleich in die Punkte fuhr. Sein zweites Scuderia-Jahr wird kein Ruhmesblatt mehr werden. Vettel hat im Moment sogar mit Teamkollege Kimi Räikkönen zu kämpfen. Am Ende vom Stallrivalen geschlagen zu werden wäre eine weitere Seltenheit in der Vita des 29-Jährigen Heppenheimers. Nur in seinem letzten Red-Bull-Jahr 2014 passierte ihm das bisher gegen Daniel Ricciardo.

Fotocredits: Diego Azubel
(dpa)